Fritz Nöpel und Axel Koschorreck boten am Sonntag, den 5. März 2017 einen Jukuren-Lehrgang in Kamen an.

Thema war die Jukuren No Kata.

Den Anfang machte ein theoretischer Teil, in dem der Meister Erläuterungen zur Jukuren No Kata und allgemeine Erklärungen zum Thema Jukuren gab.

Als Einstieg in den praktischen Teil führte Axel eine Aufwärmgymnastik durch. Dann ging es schon los mit der Kata.
Fritz lehrte den Ablauf und ließ die Kata mehrmals laufen.
Anschließend stellte er Omote-Bunkai-Formen vor, die mit dem Partner geübt wurden.

Nach der Pause ging es weiter mit der Anwendung der Kata.
Fritz zeigte, wie durch Veränderung der Waffen oder der Zielregion zahlreiche Varianten in der Bunkai entstehen.
Auch dieses wurde wieder mit dem Partner geübt.
Danach wurde nochmals der Ablauf der Kata trainiert, wobei der Meister Hinweise zur richtigen Ausführung gab.


Axel übernahm dann das Training mit Erklärungen und Übungen zum Ju.
Hierbei  ließ er auch Bunkai-Formen aus verschiedenen Kata entwickeln.

In der Abschlussrunde berichtete Fritz aus seinem großen Erfahrungsschatz unter dem Aspekt, wie man sich im Alter in der Kampfkunst weiterentwickeln kann,
und erläuterte, was bei einer Prüfung ab 50 Jahren zu beachten ist.

Zum Schluss ging er noch auf den „1-Sekunden“-Wurf und die 48 Würfe in unserer Stilrichtung ein.

Die ca. 20 Teilnehmer des Lehrgangs nahmen viele neue Erkenntnisse mit nach Hause.


Hanshi Fritz Nöpel erläutert eine Kombination aus der Jukuren-No-Kata.


Jukuren-No-Kata 


Ein Stilrichtungslehrgang unter der Leitung von Alf Lehmann, 5. Dan, fand am Sonntag, den 19. Februar in Kamen statt.
20 Karatekas waren erschienen.

Thema war die Formschule.

Als Einstieg wurde zunächst der Begriff Shu Ha Ri besprochen.
Alf stellte hierzu auch den entsprechenden chinesischen Begriff Di Ren Tian vor.


Die Teilnehmer wurden dann in 4 Gruppen eingeteilt, die jeweils eine der folgenden Fragen bearbeiteten:


1. Welche Kihon Ido Techniken kommen in der Formschule vor?

2. Welche Partnerformen sollen in der Formschule trainiert werden?

3. Welche Kata können der Formschule zugeordnet werden?

4. Was ist das Bewegungsprinzip im Budo?

Die Ergebnisse wurden anschließend im Plenum diskutiert.
Zu Frage Nr. 4 ging Alf  auf die Begriffe Shin Gi Tai und Ki Ken Tai Ichi ein.

Nach diesem theoretischen Teil ging es ans praktische Arbeiten. Beim Warm-Up mit dem Partner ließ Alf einige interessante neue Übungen machen.
Danach wurde Kihon Ido aus der Formschule gelaufen, wobei Alf zu den verschiedenen Kombination  Erklärungen gab.

Nach der Pause stand zuerst Kata auf dem Programm. Es wurden mehrmals die Umpho und die Geki Sai Dai Ichi gelaufen.
Anschließend ließ Alf verschiedene Flow-Drills  mit geschlossenen und offenen Händen sowie mit dem Aufbrechen der Form trainieren.
Beispielhaft für das Kihon Ido der Formschule wurden danach die kleine Kata Nr. 2 und die Kleine Kata Nr 4 geübt.
Hierbei wurden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten mit dem Partner vorgestellt und trainiert.
Der Empi aus der Kleinen Kata Nr. 4 wurde zusätzlich an der Pratze ausprobiert.
Die Kumite Ura Nr. 2 wurde schließlich mit dem Partner und an der Pratze durchgeführt.

Zum Abschluss gab es noch Kakie-Übungen.

Wieder einmal ein sehr informativer und gelungener Lehrgang.


Flow-Drill mit Empi


Partnerübungen unter den strengen Blicken von Renshi Alf.

Der erste Dansha-Lehrgang des Jahres mit Fritz Nöpel und Alf Lehmann fand am Sonntag, den 22.01.2017 in Kamen statt.
Rund 30 Karateka waren erschienen.

 

Im theoretischen Teil besprach der Meister folgende Themen:

- Abwehr und Konter mit einem Arm

- Wie liest man eine Kata?

- Was bedeutet der Satz „Angriff ist die beste Verteidigung“ in der Kampfkunst?
- Worin besteht der Unterschied zwischen Sen no Sen und Sen Ken?
- Welche Techniken eignen sich zum Erstangriff?
- Die Vielfalt im Karate Do.

 

Im praktischen Teil wurde dann mit dem Partner geübt, mit nur einem Arm, einer Hand oder einer Faust abzuwehren und zu kontern.
Der Meister gab einige Beispiele vor, unter anderem aus der Tensho und der Sesan. Dies ist eine ungewohnte Übung, die gar nicht so einfach umzusetzen ist.
Des weiteren wurden noch Würfe, mit den gleichen Einschränkungen, geübt.

 

Nach der Pause übernahm Alf. Den Anfang machten die Klebenden Hände.
Danach ging es an die Selbstverteidigung für die Prüfung. Es wurden Verteidigungsmöglichkeiten gegen verschiedene Packversuche trainiert.

 

Wichtig hierbei ist eine minimale Reaktionszeit, die Einhaltung der korrekten Distanz, die Wahl der richtigen Waffe für das richtige Ziel und die konsequente Ausführung des Angriffs.

 

Abschließend gab es noch einige Erläuterungen von Fritz Nöpel.

 

Ein Punkt hierzu: Er wünscht sich, dass bei der Selbstverteidigung mehr Techniken aus den Kata gezeigt werden.


Der Leopard schlägt zu.


Die Faust sitzt.


Teisho in Anwendung.