Yuishinkan Goju-Ryu Karate-Do Kamen/Bergkamen

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2. Dansha-Lehrgang 02.04.2017


Ein Dansha-Lehrgang mit Meister Fritz Nöpel, 10. Dan, fand am Sonntag, den 02.04. in Kamen statt.
Rund 20 Karatekas nahmen teil.

Das Thema war die Vorbereitung auf die Dan-Prüfung.

Der Meister ging auf häufig vorkommende Fehler ein und besprach umfassend, was bei der Prüfung zu beachten ist.
So behandelte er unter anderem folgende Aspekte:

  • Wie bekämpfe ich die Angst vor der Prüfung?
  • Worauf kommt es bei der Wahl des Prüfungspartners an?
  • Wie sollen die Yakusoku Techniken und die Nage Waza ausgewählt werden?
  • Wie soll die Selbstverteidigung dargestellt werden?
  • Welches sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Dan-Graden?

Im praktischen Teil wurde dann zunächst Kihon Ido geübt, wobei Fritz besonderen Wert auf die Stände legte.
Wichtig ist, dass man unbewusst schon richtig steht, dass die Wendung (Bensoku Dachi) selber auch ein Stand ist und dass man bei und nach der
Abgabe der Kontertechnik bereit sein muss für weitere Techniken.

Nach der Pause ging es weiter mit Partnerformen. Kumite Ura, Nage Waza und SV-Formen standen auf dem Programm.
Jedes Paar übte zuerst seine Formen und stellte diese dann vor.
Dazu gab es von Hanshi Nöpel ausführliche Erläuterungen und Korrekturen.

Wenn alle diese Punkte bei der Vorbereitung beachtet werden, gibt es keine Angst bei der Prüfung.

Die Lehrgangsteilnehmer konnten wieder zahlreiche Erkenntnisse mit nach Hause nehmen.


Packversuch von vorne, demonstriert von Hanshi Nöpel und Renshi Lehmann.


Nage Waza und Kontrolle nach dem Wurf.

 

Breitensportlehrgang 26.03.2017


Ein Breitensportlehrgang mit Alf Lehmann fand am Sonntag, den 26. März in Kamen statt.

Das Thema lautete: „Die Grundlagen der Kampfkunst“.

Trotz des schönen Wetters waren 15 Karatekas zum Lehrgang erschienen.

Als theoretischen Einstieg verteilte Alf zwei Texte, die die Merkmale einiger Karate-Do Stile zum Inhalt hatten.
Diese Blätter bestätigten die Aussage:

„Kraft und Ausdauer sind die Grundlage der Kampfkunst.“

Eine gute Kondition bildet die Basis, auf der die drei K’s im Karate-Do, nämlich Kihon, Kata und Kumite, aufbauen.

Nach einer kurzen Aufwärmphase ging es dann direkt los mit Partnerübungen. Zunächst wurde in der Nahdistanz in verschiedenen Abstufungen trainiert.
Weiter ging es mit Übungen in der Bodenlage und Bodenkampf. Gerade für diese Form des Trainings ist Kondition unerlässlich.
Nach verschiedenen Kakie-Übungen standen Sparringsformen in der mittleren Distanz auf dem Programm.
Bei allen diesen Übungen gab es einen permanenten Partnerwechsel.

Nach der Pause wurde mit Sparring weitergemacht. Ein Partner deckte den anderen 1 Minute lang mit Schlägen ein, während der andere nur abwehren durfte.
Dies wurde in mehreren Durchgängen wiederholt.

Dann ließ Alf einen Kraft-Ausdauer-Test durchführen. Es mussten Liegestütze, Sit-ups und eine Halteübung im Stütz absolviert werden.
Hierbei konnte jeder Teilnehmer seinen Stand der Kondition überprüfen. Wie man die erkannten Defizite beheben kann, zeigte Alf anhand von Übungen mit Gewichten. 
Die Langhantel und die Cattle Bells kamen zum Einsatz.
Unter anderem wurden verschiedene Laufübungen mit den Cattle Bells , z.B. der Farmer Walk, durchgeführt.

Den Abschluss bildeten Kombinationsübungen, die aus Laufen, Cattle Bells Swing, Liegestützen und Kniebeugen bestanden sowie die Kata Sanchin.

In der Schlussrunde bestätigten die Teilnehmer, dass Kraft und Ausdauer die Grundlage sind, auf der Kihon, Kata und Kumite aufbauen können.

Dies war ein schweißtreibender Lehrgang. So viele Teilnehmer mit einer „gesunden“ Gesichtsfarbe sieht man sonst nur beim Kagami Biraki.


Ohne Kommentar.


Alf und Waldemar demonstrieren die Übung.


Sparring am Partner


Kniebeugen mit den Cattle Bells (Viehglocke)

 

Jukuren-Lehrgang 05.03.2017

Fritz Nöpel und Axel Koschorreck boten am Sonntag, den 5. März 2017 einen Jukuren-Lehrgang in Kamen an.

Thema war die Jukuren No Kata.

Den Anfang machte ein theoretischer Teil, in dem der Meister Erläuterungen zur Jukuren No Kata und allgemeine Erklärungen zum Thema Jukuren gab.

Als Einstieg in den praktischen Teil führte Axel eine Aufwärmgymnastik durch. Dann ging es schon los mit der Kata.
Fritz lehrte den Ablauf und ließ die Kata mehrmals laufen.
Anschließend stellte er Omote-Bunkai-Formen vor, die mit dem Partner geübt wurden.

Nach der Pause ging es weiter mit der Anwendung der Kata.
Fritz zeigte, wie durch Veränderung der Waffen oder der Zielregion zahlreiche Varianten in der Bunkai entstehen.
Auch dieses wurde wieder mit dem Partner geübt.
Danach wurde nochmals der Ablauf der Kata trainiert, wobei der Meister Hinweise zur richtigen Ausführung gab.


Axel übernahm dann das Training mit Erklärungen und Übungen zum Ju.
Hierbei  ließ er auch Bunkai-Formen aus verschiedenen Kata entwickeln.

In der Abschlussrunde berichtete Fritz aus seinem großen Erfahrungsschatz unter dem Aspekt, wie man sich im Alter in der Kampfkunst weiterentwickeln kann,
und erläuterte, was bei einer Prüfung ab 50 Jahren zu beachten ist.

Zum Schluss ging er noch auf den „1-Sekunden“-Wurf und die 48 Würfe in unserer Stilrichtung ein.

Die ca. 20 Teilnehmer des Lehrgangs nahmen viele neue Erkenntnisse mit nach Hause.


Hanshi Fritz Nöpel erläutert eine Kombination aus der Jukuren-No-Kata.


Jukuren-No-Kata 


 

Stilrichtungslehrgang 19.02.2017

Ein Stilrichtungslehrgang unter der Leitung von Alf Lehmann, 5. Dan, fand am Sonntag, den 19. Februar in Kamen statt.
20 Karatekas waren erschienen.

Thema war die Formschule.

Als Einstieg wurde zunächst der Begriff Shu Ha Ri besprochen.
Alf stellte hierzu auch den entsprechenden chinesischen Begriff Di Ren Tian vor.


Die Teilnehmer wurden dann in 4 Gruppen eingeteilt, die jeweils eine der folgenden Fragen bearbeiteten:


1. Welche Kihon Ido Techniken kommen in der Formschule vor?

2. Welche Partnerformen sollen in der Formschule trainiert werden?

3. Welche Kata können der Formschule zugeordnet werden?

4. Was ist das Bewegungsprinzip im Budo?

Die Ergebnisse wurden anschließend im Plenum diskutiert.
Zu Frage Nr. 4 ging Alf  auf die Begriffe Shin Gi Tai und Ki Ken Tai Ichi ein.

Nach diesem theoretischen Teil ging es ans praktische Arbeiten. Beim Warm-Up mit dem Partner ließ Alf einige interessante neue Übungen machen.
Danach wurde Kihon Ido aus der Formschule gelaufen, wobei Alf zu den verschiedenen Kombination  Erklärungen gab.

Nach der Pause stand zuerst Kata auf dem Programm. Es wurden mehrmals die Umpho und die Geki Sai Dai Ichi gelaufen.
Anschließend ließ Alf verschiedene Flow-Drills  mit geschlossenen und offenen Händen sowie mit dem Aufbrechen der Form trainieren.
Beispielhaft für das Kihon Ido der Formschule wurden danach die kleine Kata Nr. 2 und die Kleine Kata Nr 4 geübt.
Hierbei wurden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten mit dem Partner vorgestellt und trainiert.
Der Empi aus der Kleinen Kata Nr. 4 wurde zusätzlich an der Pratze ausprobiert.
Die Kumite Ura Nr. 2 wurde schließlich mit dem Partner und an der Pratze durchgeführt.

Zum Abschluss gab es noch Kakie-Übungen.

Wieder einmal ein sehr informativer und gelungener Lehrgang.


Flow-Drill mit Empi


Partnerübungen unter den strengen Blicken von Renshi Alf.

 

1. Dansha-Lehrgang vom 22.1.2017

Der erste Dansha-Lehrgang des Jahres mit Fritz Nöpel und Alf Lehmann fand am Sonntag, den 22.01.2017 in Kamen statt.
Rund 30 Karateka waren erschienen.

 

Im theoretischen Teil besprach der Meister folgende Themen:

- Abwehr und Konter mit einem Arm

- Wie liest man eine Kata?

- Was bedeutet der Satz „Angriff ist die beste Verteidigung“ in der Kampfkunst?
- Worin besteht der Unterschied zwischen Sen no Sen und Sen Ken?
- Welche Techniken eignen sich zum Erstangriff?
- Die Vielfalt im Karate Do.

 

Im praktischen Teil wurde dann mit dem Partner geübt, mit nur einem Arm, einer Hand oder einer Faust abzuwehren und zu kontern.
Der Meister gab einige Beispiele vor, unter anderem aus der Tensho und der Sesan. Dies ist eine ungewohnte Übung, die gar nicht so einfach umzusetzen ist.
Des weiteren wurden noch Würfe, mit den gleichen Einschränkungen, geübt.

 

Nach der Pause übernahm Alf. Den Anfang machten die Klebenden Hände.
Danach ging es an die Selbstverteidigung für die Prüfung. Es wurden Verteidigungsmöglichkeiten gegen verschiedene Packversuche trainiert.

 

Wichtig hierbei ist eine minimale Reaktionszeit, die Einhaltung der korrekten Distanz, die Wahl der richtigen Waffe für das richtige Ziel und die konsequente Ausführung des Angriffs.

 

Abschließend gab es noch einige Erläuterungen von Fritz Nöpel.

 

Ein Punkt hierzu: Er wünscht sich, dass bei der Selbstverteidigung mehr Techniken aus den Kata gezeigt werden.


Der Leopard schlägt zu.


Die Faust sitzt.


Teisho in Anwendung.

 


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