Yuishinkan Goju-Ryu Karate-Do Kamen/Bergkamen

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Breitensport-Lehrgang in Kamen

Zahlreiche Teilnehmer ab Grüngurt-Level hatten sich am Sonntag, den 7. September im Dojo des KKB e.V. zu einem Breitensport-Lehrgang eingefunden. Geleitet wurde der Lehrgang von Alf Lehmann (4. Dan) und Tobias Zöllner (5. Dan).

 

Zu Beginn gab es eine kurze Diskussionsrunde, bei der sich die Teilnehmer über die Trainingsinhalte in ihren Dojos austauschten. Vor allem ging es darum, wie hoch der Anteil der Prüfungsvorbereitung im Jahresschnitt ist und mit welcher Intensität und Häufigkeit andere Inhalte trainiert werden.

 

Im praktischen Teil wurden standen  Auszüge aus der Prüfungsordnung auf dem Programm, schwerpunktmäßig Techniken und Kombinationen aus dem Kihon Ido. Diese wurden zunächst als Solo-Form geübt, anschließend ging es in die praktische Anwendung mit dem Partner und an der Pratze. Dabei gaben Alf und Tobi entscheidende Hinweise zur korrekten Ausführung und wiesen auf mögliche Fehlerquellen hin. Nicht nur die detaillierten Erklärungen der beiden Trainer zu Bewegungsauflauf und Körperdynamik sondern auch die Vorgaben bei der praktischen Umsetzung führten bei den Teilnehmern zu einem fundierteren Verständnis der jeweiligen Kihon Ido Formen.

 

Als nächste Stufe wurde dann noch das freie Bewegen mit dem Partner bzw. an der Pratze geübt. Hier konnten wichtige Aspekte wie Reagieren auf den Partner, Timing und Distanzgefühl noch mal intensiv geschult werden.

 

 

Zum Abschluss gab es noch eine Feedback-Runde, in der die Teilnehmer einhellig ihr Interesse an weiteren Lehrgängen dieser Art bekundeten.



Praxisanwendungen der Kihon-Ido Formen mit Partner


Zanshin bei den Solo-Formen
 

Stilrichtungs-Lehrgang in Kamen am 31.08.2014

Mit 35 Teilnehmern aus dem Oberstufenbereich war der Stilrichtungs-Lehrgang am vergangenen Sonntag wieder sehr gut besucht. Christian Winkler und Jürgen Beuerlein hatten sich die Kata Sepai vorgenommen.

Zunächst wurden vorbereitende Bewegungsübungen mit dem Partner gemacht, teilweise schon mit Elementen aus der Kata, um den Teilnehmern die für die Kata notwendigen Fertigkeiten bewusst zu machen. Folgendes war zu beachten: beim Abgeben der Techniken den ganzen Körper einsetzen, aus dem Schwerpunkt heraus arbeiten,  die Bewegungen müssen fließend und dennoch kraftvoll sein. Wichtig sind auch die Bewegungen zwischen den Endpunkten, d.h. die Übergänge von einer Technik oder Sequenz zur nächsten. Diese werden häufig vernachlässigt, weil man sich nur darauf konzentriert, wie die fertige Technik auszusehen hat. Dabei sind es aber gerade diese Übergänge, von denen eine Technik lebt. Bei der Kata Sepai kommt dies ganz besonders zum Tragen, denn sie enthält zahlreiche eingedrehte Techniken und fließende Bewegungsabläufe.

Christian wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Kata-Bewegungen anders sind als die klassischen Kihon-Bewegungen. Viele Braun-und Schwarzgurte sind noch zu Kihon-lastig, die Kata wirkt dann abgehackt.



Im zweiten Lehrgangsteil wurde die Kata abschnittsweise gelaufen, wobei jede Sequenz auch als Bunkai geübt wurde. Christian gab die jeweiligen Bunkaiformen vor, diese wurden zunächst in der Gruppe, anschließend selbständig geübt. Dabei hatten die Teilnehmer auch die Gelegenheit eigene Ideen zu entwickeln und diese vorzustellen. Insgesamt stand aber Omote im Vordergrund.

Natürlich wurden auch detaillierte Hinweise zur richtigen Ausführung gegeben. So ging es zum Beispiel um die Unterschiede zwischen den Shiko-Dachi – Passagen, die sicher nicht allen Teilnehmer geläufig waren.

 

Abschließend kann man sagen, dass der Lehrgang etliche neue Erkenntnisse und ein tieferes Verständnis der Sepai vermittelt hat.



"Klebende Hände° zur Vorbereitung auf die Kata 


Kata Se Pai (üben)

Bild gelöscht auf verlangen abgebildeter Personen


Kata Se Pai (üben, üben, . . . )

 

The tiny little world of the Grasshopper


GrasshopperAuf dem Weg des Karate, und im Besonderen bei Beschäftigung mit der Kata, 
tauchen bei dem fortgeschrittenen Karateka immer wieder Fragen nach Bedeutung und Sinn der Übung auf.
Wenn guter Rat teuer ist, bieten die heutigen Kommukinationswege oft schnellen Kontakt.
Hier mal kurz bei Youtube vorbeigeschaut, dort mal einige Postings in irgendeinem Kampfkunstforum abgesetzt, und schon öffnen sich einem die Tore zum Allwissen der Kampfkunst (inklusive Bubishi-Interpretation).

Nach kurzer Zeit hat man alle Einzelteile zu einer brauchbaren Information zusammengenagelt, und kann die Erfolge im Dojo umsetzten, oder nächste Woche damit bei einer Danprüfung auftreten.

Kann man das wirklich? Ich glaube, dass man das nicht kann!

Viel Glück dabei.




Deshalb, schickt bitte keine Emails die folgendes enthalten:
(Beispiele / Namen, Kata und Wochentage geändert)

……ich bastel gerade an meiner Sanseru-Bunkai für meine Shodanprüfung, mir fehlt noch ein cooler move für die letzte Position mit den Doppelkranichhänden………….
(was für Doppelkranichhände!?)

……..ich bin Sensei im Dojo Quicklesson , meine Schüler sollen die Bunkai zu Gekisai dai Ni vorführen. Was sollen die zeigen, wenn ich sie am Dienstag prüfe………
(Sensei…mmhh., ja alles klar)

…….ich war letzte Woche auf dem Kataseminar bei Meister Tokidoki, ich habe die letzten 20 Schritte von Suparimpai nicht mehr ganz auf dem Schirm, kannst Du sie mir mal kurz beschreiben, am Besten als PDF-File, dann kann ich sie beim Training von meinem Smartphone ablesen, und hast Du schon APPS für die Kumite-Ura fertig…………

Ihr denkt das gibt es nicht……..?

 

So geht’s nicht!

Deshalb beantworte ich solche Emails nicht, alles braucht seine Zeit und ernsthafte Betreuung.

 

Go on Grasshopper!!

Christian Winkler

 

 

 

 

Sommertraining 2014

Seit nunmehr schon 14 Jahren findet während der Sommerferien beim KKB e.V. ein spezielles Training statt, das sich vom regulären Trainingsbetrieb in mehreren Punkten unterscheidet.

Dieses Sommertraining ist ein besonderes Angebot für die Oberstufen-Leute, die hier die Gelegenheit haben, 6 Wochen lang bestimmte Aspekte des Karate-Do intensiv zu trainieren.

So wurden in den vergangenen Jahren zum Beispiel mehrere hohe Kata geübt, die beim herkömmlichen Training nicht so oft vorkommen. Aber auch Partnerformen, Pratzentraining sowie grundlegende Fertigkeiten etwa beim Kihon Ido oder bei der Kata Sanchin werden ausgiebig behandelt.

In diesem Jahr stand zum einen die Dan-Vorbereitung auf dem Programm, zum anderen ging es um die Schulung jener Fähigkeiten, die einen Dan-Träger von einem Kyu-Grad unterscheiden sollten: ein grundlegendes Verständnis der Körpermechanik und die entsprechende Umsetzung in dynamische und effiziente Techniken.

Eine weitere Besonderheit des Sommertrainings besteht darin, dass in den letzten 20 bis 30 Minuten des Trainingsabends jeder eigenverantwortlich trainiert, d. h. je nach Bedarf entweder Konditionsübungen macht, Kata läuft, mit dem Partner übt, etc. Hierbei kann man auch feststellen, ob man in der Lage ist, ernsthaft zu trainieren,  ohne dass jemand vorn steht und die Kommandos gibt.

 

Das Sommertraining wird sehr gut besucht und ist mittlerweile auch über die Stadtgrenzen von Kamen hinaus bekannt, so dass auch zahlreiche Karateka von außerhalb daran teilnehmen.











 

Internationaler Sommerlehrgang in Kamen 2014

Bereits zum 25. Mal jährte sich am 31. Mai der Internationale Karate-Do Sommerlehrgang in Kamen.
Aufgrund von Baumaßnahmen auf dem Gelände der Kamener Gesamtschule konnte der Lehrgang allerdings nicht wie gewohnt an vier Tagen stattfinden, sondern musste auf einen Tag reduziert werden.

Dennoch standen mit Fritz Nöpel, Ulrich Heckhuis, Christian Winkler und Alf Lehmann wieder hoch graduierte Karate-Lehrer zur Verfügung, die ein abwechslungsreiches Programm anboten.
Meister Nöpel bot zum Beispiel ein Training für Teilnehmer ab dem 3. Dan an. Thema war vor allem die Prüfungsvorbereitung für die höheren Dan-Grade.

Bei Christian und Alf wurde unter anderem Happo Kumite geübt, d.h. Verteidigung gegen mehrere Angreifer. Besonders lehrreich war hierbei die Anwendung von Techniksequenzen aus verschiedenen Kata.
Ulrich Heckhuis ließ in seinen Einheiten beispielsweise Kumite Ura und Nage Waza üben, wobei es zahlreiche Hinweise zur korrekten Anwendung und Ausführung dieser Trainingsformen gab.

Den letzten Programmpunkt bildete das Sayonara-Training. Hier wurde die Kata Sanchin, eines der Kernelemente unserer Stilrichtung, geübt.

Im Anschluss an den Lehrgang gab es noch eine Dan-Prüfung, bei der etliche höhergraduierte Teilnehmer ihr Können zeigten. Prüfer waren Fritz Nöpel, Frank Beeking und Ulrich Heckhuis.
Unter anderem trat Christian Winkler zum 6. Dan an. Da zu diesem Dan-Grad nur Kata und Kata Bunkai gezeigt werden, muss hier natürlich alles stimmen, wenn man die Prüfer überzeugen will. Christian demonstrierte neben hohem technischen Können die Bedeutung des Yuishinkan: Kata ist Kampf, und zwar mit voller Konsequenz.

Alle Teilnehmer bestanden die Prüfung, deshalb an dieser Stelle noch einmal: Herzlichen Glückwunsch!

Mit ca. 200 Teilnehmern aus dem In-und Ausland war der Lehrgang sehr gut besucht. Nicht nur die Trainingseinheiten sondern auch das schöne Wetter sorgten für eine gelungene Veranstaltung.


Kata: Se Pai


Basics


Prüfung zum 6. Dan (Christian Winkler)


Bestanden: (von links) Renshi Christian Winkler, Hanshi Fritz Nöpel, Alf Lehmann (Partner)

 


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