Yuishinkan Goju-Ryu Karate-Do Kamen/Bergkamen

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Home Berichte
Berichte

Copyright für die Omma

Neulich im Dojo quick lesson, alle sind kurz vor dem Training schon im Dojo, in letzter Sekunde erscheint die Stütze des Dojo.

 

Grasshopper: Sensei Tokidoki, können Sie mich nach dem Training mitnehmen, ich hab meine Busfahrkarte verloren.

Sensei Tokidoki: Mal sehen, lass uns mal trainieren.

Grasshopper: .... ich muss sonst laufen.

Sensei Tokidoki: Seiza!

Später dann, nach 90 Minuten Training.

Grasshopper: Sensei, geht das, mit dem Mitnehmen?

Sensei Tokidoki: ich geh jetzt duschen, warte an der Tür.

Grashopper: alles klar.

Später dann, vor der Haustür von Grasshopper.

Sensei Tokidoki: bitte, ich wünsche eine gute Nacht.

Grasshopper: Danke für's mitnehmen.

Sensei Tokidoki: Kokoro, passt.

Grasshopper: Was, ko..ku. Kokousnuß??

Sensei Tokidoki: murmelmurmel, Kokoro, .... von Herz zu Herz, murmel.

Grasshopper: Was'n das'n?

Sensei Tokidoki: Mhmh, in etwa für heute, es kostet mich keine Mühe, haben wir doch den selben Weg.

Grasshopper: Ach, wusste ich gar nicht.

Sensei Tokidoki: Ich weiß.

Grasshopper: Ich habe im Internet T-Shirts mit unserem Karatesymbol gesehen, sind die von uns?

Sensei Tokidoki: .....ne, nix von uns.

Grasshopper: Da kann man sicher Geld verdienen.

Sensei Tokidoki: Möglich

Grasshopper: Machen wir das auch?

Sensei Tokidoki: Nö.

Grasshopper: .....?....

Sensei Tokidoki: Stell dir vor Du fährst zu Deiner Großmutter zu Besuch, und übernachtest.

Bei deiner Abreise bekommst Du eine Rechnung, für die Übernachtung,

die extra leckere Erbsensuppe wie sie nur Oma macht, und eine Gebühr für das gemeinsame Foto von euch.

Grasshopper: Im Leben nicht.

Sensei Tokidoki: Ach nein?

Grasshopper: ist doch die Oma, Familie, die macht das nicht.

Sensei Tokidoki:.... ja, manche Sachen kann man nicht kaufen, weil keiner den Preis kennt, und sie eigentlich nicht zu bezahlen sind.





 

SV-Kurs Frauen in Kamen

Ein voller Erfolg war der Kurs „Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Frauen“, den Manuela Schäfer (5. Dan) vom 13.02. bis 05.03 2016 im Dojo des Karate-Do Clubs Kamen/Bergkamen anbot.

Mit einem gut durchdachten Konzept führte Manuela an 4 aufeinander folgenden Samstagen die 22 Teilnehmerinnen schrittweise an die Elemente der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung heran.

In der ersten Kurseinheit wurden im theoretischen Teil zunächst die klassische Frauenrolle sowie die Täter-Opfer-Struktur behandelt. Dann ging es schon los mit den praktischen Übungen. Auf dem Programm standen die Wahrnehmung der eigenen Körperhaltung, Nähe und Distanz, Einnehmen eines sicheren Standes, die Mobilisierung der eigenen Kräfte,  der Einsatz einer lauten Stimme, und die korrekte Fausthaltung.

Außerdem wurde durchgenommen, wie ich den Gegner durch Treffer zu empfindlichen Körperregionen verletzten kann, und es wurden die Waffen des eigenen Körpers besprochen. Zum Schluss wurde eine Kombination geübt, mit der man sich aus einem Haltegriff befreien kann. Zwischendurch gab Manuela immer wieder Hinweise zum Verhalten bei einem Angriff und zur Vermeidung von gefährlichen Situationen.

 

Am zweiten Samstag gab es zu Beginn einen Erfahrungsaustausch, bei dem die Frauen berichteten, welche gefährlichen Situationen sie schon einmal erlebt hatten. Anschließend wurde der Notwehrparagraph ausführlich behandelt. Im praktischen Teil wurden Empi Uchi und Hiza Geri an der Pratze geübt. Es folgte eine Übung zum Aufbau von Körperspannung mit dem Ziel, Widerstand zu leisten. Den Abschluss bildeten wieder einige Kombinationen gegen Angriffe von vorn bzw. gegen Umklammerung von vorn.

Am dritten Kursnachmittag verteilte Manuela ein übersichtliches Merkblatt zur Selbstverteidigung, auf dem sie alle wichtigen Punkte zusammengefasst hatte. Die anschließende Aufwärmübung diente dem Ziel, Körperkontakt wahrzunehmen und den ganzen Körper einzusetzen. Am Sandsack und an den Pratzen wurde dann Tetsui Uchi geübt, wobei es nochmal Hinweise zur korrekten Ausführung und zu den empfindlichen Trefferregionen gab. Weiter stellte Manuela mehrere Technikkombinationen gegen verschiedene Arten der Umklammerung bzw. gegen Würgen vor. Zusätzlich ließ sie noch Fallübungen machen.

Nach der Pause wurden dieselben Technikkombinationen noch einmal geübt. Diesmal stellten sich allerdings Jürgen Beuerlein (4. Dan), Felix Lehmann (3. Dan) und Alexander Hakenesch (1. Dan) als Trainingspartner zur Verfügung. Die Teilnehmerinnen  machten die Erfahrung, dass es doch ein Unterschied ist, ob man von einer Frau oder von einem Mann gepackt wird. Alexander in seinem schwarzen Ganzkörper-Schutzanzug wirkte etwas bedrohlich (Darth Vader lässt grüßen). Die Frauen konnten sich dann aber doch überwinden und langten mit ihren Techniken ordentlich zu.

Den Abschluss des Nachmittags bildete ein Bruchtest. Hierbei konnten die Frauen feststellen, welche Kraft in ihnen steckt. Es gab auch noch ein dickes Lob von Manuela, da alle ihre Sache gut gemacht, sich nicht aufgegeben, sondern gekämpft hatten.

 

In der letzten Kurseinheit standen verschiedene Angriffe in der Bodenlage im Mittelpunkt. Manuela zeigte, mit welchen Techniken man sich aus diesen Situationen befreien kann. Die Frauen übten zunächst wieder unter sich, dann mit den Männern. Manuela hatte auch noch einige Alltagsgegenstände mitgebracht. Sei es nun der Schlüsselbund, eine Zeitung, ein Schirm oder ein Buch, all diese Gegenstände können zur Verteidigung eingesetzt werden.

 

Die Teilnehmerinnen waren durchweg hochmotiviert und mit Begeisterung bei der Sache. Diese Tatsache und Manuelas professionelle Leitung sorgten für einen ausgesprochen gelungenen Kurs.



Noch ist es nur die Matte die "Leiden" muss.



Felix und Alexander (im Schutzanzug) in Bedrängnis.


Verteidigung in der unangenehmen Bodenlage.

 

Jukuren Lehrgang in Kamen

Ein Jukuren Lehrgang unter der Leitung von Fritz Nöpel und Axel Koschorreck fand am 21.02. 2016 in Kamen statt. Es waren ca. 25 Teilnehmer im Alter von 44 bis 80 Jahren erschienen.

Zu Beginn gab es ein Mondo. Thema waren die verschiedenen Aspekte der Angst und ihre Bewältigung im Karate-Do, wobei der Schwerpunkt auf den Jukuren lag. Meister Nöpel beschrieb die Verhaltensmerkmale der Angst und erläuterte dann die unterschiedlichen Strategien aus der Kampfkunst, mit denen die Angst überwunden werden kann. In diesem Zusammenhang berichtete er auch aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz, insbesondere aus seiner Zeit in Asien.

Wichtig für die Jukuren ist, dass sie ihre Kraft erhalten. Genauigkeit und das Kennen der Atemi-Punkte sind von entscheidender Bedeutung.

Axel stellte heraus, dass die Jukuren mehr das Ju entdecken müssen und ließ dazu mehrere Übungen machen.

Nach der Pause wurde unter Anleitung von Axel die Kata Sanchin zunächst in ihrer herkömmlichen Form und dann mit offenen Händen gelaufen.

Anschließend stellte der Meister die Jukuren no Kata vor, die sich aus den Edlen Übungen der Alten zusammensetzt. Nachdem die Kata mehrmals gelaufen worden war, ging es an die Anwendung der einzelnen Sequenzen mit dem Partner.

Die Kombinationstechniken (Abwehr und Konter) der Jukuren no Kata eignen sich besonders zur Selbstverteidigung. Die Kata lässt sich aber auch als gymnastische Übung durchführen. Regelmäßiges Üben der Kata und der Kata Bunkai fördert das Vertrauen in das eigene Können.


Jukuren no Kata Bunkai

 

Fritz Nöpel - Ein Karate Urgestein ist 80 geworden

 

Normalerweise fällt der Name Fritz Nöpel im Zusammenhang mit einem der zahlreichen Lehrgänge, die er im gesamten Bundesgebiet unaufhörlich gibt. In der Berichterstattung schwingt immer wieder die Bewunderung für ihn mit und das nicht nur, weil er mit dem 9.Dan im Goju Ryu einer der höchsten Dan Träger in Deutschland ist. Seine Art Karate zu vermitteln und die persönlich erlebten Erfahrungen machen einen Lehrgang bei ihm zu einer Kulturreise und etwas Besonderem. Dabei bleibt er immer bodenständig und lebt das Do vor. Ob nun im Karate Do, dem lebenslangen Lernen, dem Weg oder dem Dojokun.

Dieser Mann, der im Karate und seiner Stilrichtung so viel bewirkt hat, wurde 80 und hat dies im Kreise seiner Familie, mit den Dan-Trägern des Kamener Yuishinkan Dojos und einigen langjährigen Weggefährten gefeiert. Dabei war der Gastgeber sehr gut aufgelegt und betonte, dass er noch viel unternehmen und auch weiterhin auf seinen Lehrgängen sein Wissen vermitteln möchte. Das wünschen wir ihm und hoffen, dass er uns noch lange an seinem Wissen teilhaben lässt.

 

Kata-Lehrgang in Kamen

Ausgesprochen gut besucht war der Kata-Lehrgang, der am 24. Januar unter der Leitung von Alf Lehmann, 4. Dan, und Tobias Zöllner, 5. Dan, im Kamener Dojo stattfand. Mit 60 Teilnehmern, bei denen vom Weiß- bis zum Schwarzgurt alle Graduierungen vertreten waren, war das Limit der Halle erreicht. Mehr Leute hätten nicht hinein gepasst.

 

Im ersten Teil des Lehrgangs stand  Gekisai dai Ichi auf dem Programm. Schon in der Aufwärmphase wurden beim Kihon Techniken aus der Kata geübt. Alf nahm die Kata dann step by step durch und gab zahlreiche Hinweise zur korrekten Ausführung. Nachdem die Gekisai I mehrmals gelaufen worden war, ging es an die Bunkai. Hier wurde vor allem darauf geachtet, dass Technik und Bewegung genau wie im Kata-Bild aussehen, dass also keine Abweichungen von dem, was die Kata zeigt, auftreten.

Alf stellte einige interessante, den meisten nicht bekannte Bunkai-Varianten vor, die teilweise sehr fortschrittlich waren, etwa beim Sen no Sen, dem Einswerden mit dem Gegner.  Sowohl bei den grundschulmäßigen als auch bei den fortgeschritten Bunkai-Formen wurde immer so geübt, dass die Kata nicht verlassen wurde.

 

Im zweiten Lehrgangsteil wurde zunächst zum Aufwärmen die Gekisai I mehrmals gelaufen und dann die Bunkai fortgesetzt. Anschließend übte Tobi mit den Teilnehmern die Kata Saifa, wobei der Ablauf in einzelnen Sequenzen durchgegangen wurde. Während bei der Gekisai I die Unterschiede beim Kata-Ablauf zwischen den einzelnen Dojos noch gering waren, stiegen diese bei der Saifa explosionsartig an. Leider reichte die Zeit nicht mehr, um die Kata komplett durchzunehmen.

 

Am Ende des Lehrgangs stellten die Referenten und die Teilnehmer fest, dass es sinnvoll wäre, für den Kyu-Bereich mehr solche Lehrgänge anzubieten. Interessenten informieren sich hierüber am besten, indem sie regelmäßig unsere Webseite besuchen.



Die Halle am Limit.

 


Seite 7 von 26