Yuishinkan Goju-Ryu Karate-Do Kamen/Bergkamen

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DKV Ehrennadel für Fritz Nöpel

Zu seinem 60jährigem Karatedojubiläum hat der DKV Fritz Nöpel die Ehrennadel in Platin verliehen. DKV Vizepräsident Ulrich Heckhuis überreichte die Auszeichnung auf dem Yuishinkan Sommerlehrgang in Kamen. Herzlichen Glückwunsch!
 

10. Dan für Fritz Nöpel

Fritz Nöpel erhält den 10. Dan im Goju-Ryu Karatedo



Auf dem Yuishinkan Sommerlehrgang in Kamen feierte Fritz Nöpel sein 60jähriges Karatedojubiläum. Fritz Nöpel wurde auf diesem Lehrgang der 10. Dan verliehen. Die Urkunde wurde von Pieter Harms, Schatzmeister EGKF, übergeben. Im Hintergrund Horst Nehm, Vizepräsident der EGKF.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser hohen und seltenen Auszeichnung.





EGKF=European Goju-Ryu Karate-Do Federation
 

2.-Dansha-Lehrgang vom 24.4.2016

Ein Dansha-Lehrgang unter der Leitung von Jürgen Beuerlein und Alf Lehmann fand am Sonntag, den 24. April im Kamener Dojo statt.

Den ersten Teil übernahm Alf, als Einstieg gab es ein Mondo, bei dem in Kleingruppen folgende Fragen bearbeitet wurden: Was bedeutet Kata im Karate?, Was ist Bunkai?, Was bedeutet Omote / Okuden? Die Ergebnisse wurden anschließend in der Gesamtgruppe vorgetragen und besprochen. Des weiteren verteilte Alf einen englischen Text von Jesse Enkamp zum Thema „3 Arten von Bunkai“. Der Text wurde in den Kleingruppen übersetzt und dann im Plenum diskutiert.

Im praktischen Teil stellte Alf die 4 kleinen Katas vor und ließ diese üben.

Nach der Pause machte Jürgen mit den 12 Fäusten weiter. Zunächst wurden diese als Einzeltechniken im Stand geübt. An den Pratzen konnte dann jeder die verschiedenen Fäuste auf die persönliche Eignung testen. Weiter ging es mit Kihon Ido. Die Teilnehmer sollten sich zu jeder Faust eine Kombination ausdenken.

Den Abschluss des Lehrgangs bildeten die Kata Sanchin sowie das „Schärfen der Waffen“ mit verschiedenen Übungen zur Nutzbarmachung der Fäuste.

Mit 35 Teilnehmern war der Lehrgang wieder gut besucht.


Kleine Kata: Nr. 1


Kleine Kata: Nr. 3

 

Shortcuts

Grasshopper: Sensei Tookidooki!!

Sensei Tokidoki: Yup.

Grasshopper: Sensei, die Kata Sanchin ist manchmal ganz schön anstrengend, kann man da nicht etwas anders stehen und nicht so dolle anspannen?

Sensei Tokidoki: ??

Grasshopper: Ja, einfach etwas ändern , hier und da, geht dann bestimmt besser.

Sensei Tokidoki: Es gibt verschiedene Stufen des Lernens, was denkst du, wo du bist?

Grasshopper: Verschiedene Stufen, Kyu- und Dangrade kenn ich doch.

Sensei Tokidoki: ...nein, SHUHARI, du bist in der RI-Stufe?

Grasshopper: Schuharri? Klar bestimmt. RIchtig gut Bescheid weiß ich doch.

Sesnei Tokidoki: Da fällt mir Sensei Kisaki ein....

„Es gibt heutzutage jedoch Fraktionen, die sogar die Grundlage der Sanchin des Goju-Ryu verändern und vereinfachen,

um diese einfacher zu erlernen und/ oder sie unkomplizierter zu lehren.

Dies ist ein großer Fehler. Eine Grundlage ist und bleibt eine Grundlage.

Es scheint in Vergessenheit geraten zu sein, dass Karate an sich das Schwierige des Ganzen ist.

Ich wiederhole: nur diejenigen, die das Training (in Okinawa nennt man es „das Leiden“)

kontinuierlich wiederholen, können sich die Kata aneignen.“

 

Grasshopper: Häh, viel Text.

Sensei Tokidoki: Heißt so viel wie no shortcuts, ....... no shortcuts Grasshopper.

 

Breitensportlehrgang am 3.4.2016

Ein Breitensportlehrgang unter der Leitung von Alf Lehmann fand am Sonntag, den 3. April in Kamen statt und war mit 25 Teilnehmern trotz der NRW-Ferien gut besucht. Thema waren die Unterschiede zwischen japanischem Karate und okinawanischem Karate.

Im theoretischen Teil erläuterte Alf zunächst die Merkmale dieser beiden Arten des Trainings. In Japan liegt der Schwerpunkt auf dem Sport. Es kommt normalerweise eine große Anzahl an Leuten zum Training und es wird Wert darauf gelegt, dass alle die Techniken gleich ausführen. Auf Okinawa dagegen ist das Training individueller. Die Anzahl der Trainierenden ist kleiner, meistens gibt es auch einen Familienbezug. Der Schwerpunkt liegt auf dem Partnertraining, insbesondere auf der Selbstverteidigung. Das Kobudo ist ebenfalls ein Merkmal des Okinawa Karate.

 

Den praktischen Teil gestaltete Alf dann mit Beispielen aus diesen beiden Trainingsarten. Los ging es mit dem japanischen Karate. Hier liegt das Hauptaugenmerk auf dem „Wie“, das heißt, wie werden die Techniken genau ausgeführt? Schon das Aufwärmen führte nicht jeder für sich selbst durch, sondern es wurde von Felix Lehmann angeleitet. Beim Kihon, Kihon Ido und Kihon Ippon Kumite standen alle in einer Reihe. Es gab viele Wiederholungen, denn beim japanischen Karate geht es in erster Linie um das Streben nach Perfektion, das Feilen an der Übung. Die einzelnen Übungen werden so lange gemacht, bis der Trainer Yame sagt.

 

Nach der Pause ging es mit dem Okinawa Karate weiter. Dieses legt den Schwerpunkt auf das „Warum“, das heißt, warum mache ich eine bestimmte Technik? Das Aufwärmen übernahm jeder für sich selbst. Auf Okinawa gibt es üblicherweise ein Kommen und gehen im Dojo, denn zusätzlich zu den festen Zeiten wird freies Training angeboten. Alf ließ verschiedene Partnerübungen durchführen, wobei, anders als beim japanischen Training, nicht alle in einer Reihe standen. Alf kam es vor allem darauf an, dass Abwehr-und Angriffstechniken fließend ineinander übergehen Ein weiteres Element war das Aufbrechen der Übung durch sinnvolle Kontertechniken, wobei dies schon eine sehr fortgeschrittenen Trainingsform darstellt.

Anschließend ging es weiter mit Hojo Undo, den ergänzenden bzw. unterstützenden Übungen mit Trainingsgeräten. Alf baute einen Parcours mit Makiwara, Chishi, Nigiri Game, Langhanteln und Kurzhanteln auf, den die Teilnehmer partnerweise durchliefen.

Bei diesem „Zirkeltraining“ kam so mancher ganz schön ins Schwitzen. Zum Abschluss des Lehrgangs wurde die Kata Sanchin gelaufen.

Ein sehr aufschlussreicher Lehrgang mit vielen neuen Erkenntnissen.



Japanisches Training: Kihon-Ippon-Kumite




Okinawanisches Training: Hojo Undo

 


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